Band 
[Theil II.]
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162 V. Elysium über die NachahMllngsktltist

euch aber den Knoten« aufioscn. Wäre Guliverein Maler gewesen, so würden die Pferde auchgesagt haben, mache mein Portrait, das ist: malemich ab, wie es mir unter dem Adel geschehen ist.Denn es wird dir bekannt seyn, Titiail ! wiesteis-stgich deine Gemälde zu Venedig studirt, mirdein Colorit zu Nutze gemacht, und mich beymAdel in Hochachtung gesetzt habe. Da ihnenmein Pinsel so stark in die Augen leuchtete, so woll-ten sie auch die eigenen Bildnisse besitzen. Ichmußte sie abschildern, wie sie es haben wollten.Der Cardinal Bentivoglio trug mir sein Angesichtnicht an, sondern selbst ich verlangte es abzumalen.Auf diese Weise erwarb ich durch ganz Italien,Flandern und England mehr Reichthum, als ichvonnöthett hatte. Mehr als dreyhundekt Schil-derten von meiner Palete, welche alle Gattun-gen von großen und kleinen, einfachen und zu-sammengesetzten Bildnissen vorstellen, erhobenmeinen Ruhm so sehr, daß alle Großen nur ummich seufzten, dabey aber niemals auf den Na-men Portraitist verfielen. Ich war aller Ortennichts als der Maler van Dyck. Ware mirPoußtn Zu Versailles nicht vorgekommen, sohatte ich im Louvre zu Paris meine Kunst höhergebracht, und ohne Abbildungen der Gesichternoch mehr Schätze gesammelt.

Er redete noch fort, als Rosalba Cameraunversehens zwischen sie hinein trat.

Rosas-