und Bildhauer, nebst ihren Werken, zzz
Da er übrigens zwischen einem und dem an.dern Kreuzstamm die rechte Achsel zurück hineinWendet; so zeigt er die Brust, und alle ihreTheile, wie sie nach der Beschaffenheit eines ab«gematteten Fischers stark, verhärtet, und durchdas Alter geschwächt, die Gebeine und Muskelnaber unter dem Fleische gelinde und mäßig sind.Eben dergleichen Umstände herrschen auch im ma-gern Angesicht, in der breiten und kahlen Stirne,im straubigen Bart, und in dem aus himmlischerGemüthsbewegung eröffnetem Munde.
Diese Figur allein, die in einem so großenTempel unter so viel andern steht, scheint sich leb.haft zu bewegen; ihre Stellung ist frey, offenund majestätisch, weil der rechte Arm sich um denStamm windet, und der linke sich so gelassen ab-wärts streckt, daß man unter beyden Achseln undallen Falten des Gewandes hinein sehen kann.Der linke Fuß steht vest, und der rechte in einergewissen Entfernung davon so stark aufgehoben,daß er nur mit der großen Zehe den Boden be.rührt, weswegen das rechte Knie mit der schön-sten Wirkung sich auswärts zeigt, der Schenkelaber unter einer großen Masse von Tuch rein undrichtig erscheint. Mit einem Worte, die Kunsthat sich in dieser Statue so deutlich gezeiget, daßdas Auge des Zuschauers an diesen so ungekün-stelt angeordneten Contrasten, an der Schönheitder ganzen Kleidung und ihren Falten, an demNackenden sowohl als Bedeckten, nicht nur einn. Band. Z voll.