verschiedener Gemälde. zyz
schein von sich giebt, macht das Wasser noch vielschöner. Er ist mit jungen, frischen Weiden,und andern dergleichen Bäumen umrungen, wel-che das Auge ergötzen. Es kommt uns noch eingroßer und schwerer Gegenstand vor Augen, denuns Poußin gleich beschreiben wird. Es ist dieStadt Athen, in welcher er zeigt, daß er die Ge-schichte, die Gebräuche, das Uebliche und dieBaukunst vollkommen verstanden und aller Ortenangebracht habe.
„Damit die große Stadt Athen, sagt er,„besser ins Gesicht fallen möge, so habe ich sie„auf eine Anhöhe gemalt. Die Gebäude sind„gleichsam stufenweise in einem natürlichen„Schauplatz. Auf den ersten Anblick koinmt sie„einem nicht groß vor. Man sieht in der Nähe„einen ziemlich kleinen Theil, aber rückwärts, wo„alles in die Tiefe des Gemäldes hinein weicht,„entdeckt man eine weite große Strecke von Ge-bäuden. Der Verwirrung und Einförmigkeit„bin ich auSgewichen, und habe viel unregelmäsi„sige Gebäude angebracht. Dennoch machen sie„einen artigen Zusammenhang. Jede Sache„hat ihren natürlichen Platz.
„Man sieht ohne Mühe alles unterschieden„und auseinander gesetzt. Alles vereiniget sich,„und macht ein Ganzes, welches verworren„scheint, in der Nähe aber in gehöriger Ordnung„steht. Alis dem Vorgrunde sind zween Tempel,„wovon ein jeder einen großen Umfang hat, woc-
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