Band 
[Theil II.]
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zy6 X. Beschreibung

„gessen. Man sieht in meinem Gemälde so gar„/^crvpolis, welches Schloß hinter der Stadt„auf einem Berge liegt, welcher in der Höhe des„abhängigen Hügels empor steigt. Am Fuß„desselben sieht man große durch Thüren bcvestig-„te Mauren. Der Berg ist mit einem liebliche»„grünen Grase bedeckt. Um die Vestung er-scheint ein ziemlich großer Umfang mit einem„alten Thurm, der sich in die Wolken erhebt.„Man kann deutlich sehen, daß die Stadt, welche„linkerhand hinunter abhängig ist, sich unver-„merkt entfernt, und in einem sehr dunkeln Busche,

. „wovon ich geredet habe, alsdann in einigen dun-kelgrünen Bäumen am Ufer des Wassers ver«" „liert.

„Hinter dieser ganzen Stadt ist eine Weite,„auf der man steile und wilde Berge sieht. Einer„steigt hinter jenem schönen Tempel, und hinter„jener prächtigen Gegend empor, wovon ich be-„reitü Meldung gethan habe. Dieser ist ein na«„ckender und erschrecklicher Felsen. Ich bildete„mir ein, daß ich um diese Stadt einen angeneh,„men und bebauten Umkreis machen müßte, wie„dergleichen um alle große Städte zu seyn pfle-„get. Allein in der Entfernung habe ich eine„gewisse wilde Schönheit vorgestellet, damit ich, „mich an die Geschichte hielte, welche von der„Attischen Landschaft, als von einem rauhen, wü-„sten und unfruchtbaren Lande redet.

Also