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ser oder jener von der Wahrheit denkt. Dahersieht man auch in eurer Stadt die kostbarste«und unnachahmlichsten Werke von allen Künsten.Alles ist vor obigen Kunstrichtern in Furcht gesetzt.Eure Hirten im arcadischen Gebüsche verbergensich unter verschiedenen Namen, damit sie sichnicht scheuen dürfen, die Wahrheit auszubreiten.Hier aber bleibt alles unangetastet. Und waskönnte man auch hier beurtheilen oder tadeln, w«niemand einen Fehler begeht ? wo alles in bessermFlor ist, als zu Rom, weil es neu und fremd ist.Ich darf es nicht öffentlich sagen, daß die batto-nische Abbildung zweyer von den größesten Fürstenbey der Statüe, Koma trmmkmite genannt, mirdeswegen über die Maaßen gefällt; weil sich gebie-therische Künstler allem widersetzen, was von Romkommt. Die Kunst herrscht nicht, sondern derRuf einer eigensinnigen neuen Manier, welchemacht, daß ich von allem nicht ein Wort sage.
Du hast mir Anlaß gegeben, von der Archj.teetur zu schreiben. Lies also die hier beygefüg-ten Blatter, vielleicht können sie einigen Baugei-stern in das rechte Gleis helfen, welche die Bau-kunst studirt haben, und sie nicht in Uebung brin-gen, oder welche darin» ämsig fortarbeiten, unddavon weder die Anfangsgründe, noch eine Regelwissen, wie ein römischer Schriftsteller vor eini-gen Jahren den Ausspruch gethan hat. Lebewohl!
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Gedan-