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XU. Die Architektur.
sere Uebung verschaffe, so kopirt man auch einigeThüren, Fenster, Kamine, Geländer, Giebelund Gesimse von bewährten Meistern, von sei.nem Lehrherrn, von alten, neuen und noch leben,den, bekannten und berühmten Architekten. Baldfangt man an, seine eigene Erfindsamkeit zu prü.fen, einen Plan, einen Platz, eine Gegend auf.zuheben, denselben auf dem Papier zu vergrößern,oder zu verjüngern, und noch einige andre Arbei.ten sind alles, was man von dieser Kunst lernt.Das Lineal, der Zirkel, das ganze Reißzeugstellt Gebäude vor, welche nicht einmal der Erd.boden, geschweige denn die Schatzkammer desmächtigsten Fürstenö ertragen kann, das Papieraber auf keine Weise belästigen. Mit solchenVorbereitungen ist man ein ausstudirter Architect.
Nun fängt man ernstlich an zu fragen, obdiese Bemühungen allein genug sind, einen Ar.chitecten zu erziehen ? Wie wird ein solcher Zeich,ner, wenn er auch noch so fleißig ist, die Grund-legung, Stärke und Bevestigung, oder die Dauer,hastigkeit eines Gebäudes zuwege bringen? wiewird er mit der Anordnung zu Werke gehen?wie wird er es eintheilen, damit es gemächlich,bequem, wohlgefällig und ansehnlich werde? da.mit die Treppe schön, prächtig, herrlich, am ge»hörigen Orte, licht, hell, und zum Steigen be-quem sey? daß sie die Wohnzimmer nicht ver.stelle, oder sich gar zum Fenster hinaus zeige?wie wird er endlich alles geschickt und architecto.nisch verzieren?
Wie?