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xil. Die Akchitectur.
dini ernannte ihn zu seinem Architecten derVillwzu Fraseati, und er baute auch zur Verwunderungaller Verehrer des guten Geschmackes. Spa-ziergänge, Brunnen, Aussichten, Wasserwerke,alles wurde so schön und mannichfaltig, daß manheute noch daran sein Vergnügen sindet. Allesreizet und lockt an sich. Auf gleiche Art undWeise bediente kr'etro 6s Lortorm den Cardi-nal Sacchetti; Algardi den Fürsten Pamphili,und viele andre Maler auch andre große Schuß-götter des Bauwesens. So ist die Villa iVla-claiua bey Rom durch den Raphd.cl und Giu-lio Romans erbaut worden, daß man behau-pten kann, dergleichen Künstler taugen zu ver-schiedenen Gebäuden weit besser, als die Archi-kecten selber, absonderlich, wenn das Malerische,'Angenehme und Reizende mehr, als das Bür-gerliche erfordert wird, wie, zum Beyspiel, Lust-häuser, Land - und Gartengebäude, wo man dasEigensinnige und Bäurische mehr zu sehen ver-langt, als das Städtische. Es gelingt den Ma-lern und Bildhauern alles, wenn sie in ihrerHauptkunst gut geübt sind. Ich könnte mehrals hundert von diesen Künstlern nennen, welchezu Florenz, zu Mantua, zu Rom und im venetia-nischen Staate die herrlichsten Werke aufgeführtHaben. Ueberhaupt aber kann man sagen undmit Wahrheit bekennen, daß die vornehmsten.Architecten entweder Maler, oder Bildhauer,oder beydes zugleich gewesen sind. Vignola.selbst war ein Maler.
Ee z §. 5.