Band 
[Theil II.]
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auf griechische Art.

cher Palast^ wenn er weniger gekostet hätte? DieVerzierungen dienen meistens nur darzu, den Ge-brauch des Gebäudes und den Stand und die Wür-de des Besitzers anzuzeigen. Ein ungekünstelterAufputz zieret ein schönes Gesicht dermaaßen, daßman es bewundert. Dahingegen aller gekün-stelte Reichthum von Geschmack und Putz nichtzureichend ist, ein häßliches Gesicht schön zu ma-chen. Eben so verhält sichs auch in der Bau-kunst, -da wenige Zierrathen ein schönes Gebäudeerheben, hingegen überhäufte gute Zierrathen einhäßliches Gebäude nicht schon, schlechte Verzie-rungen aber es in den Augen der Nenner vollendsabscheulich machen.

In den größesten Städten giebt es ansehn-liche Häuser und Paläste, welche mit einer erstau-nenden Menge Tandeleyen behängen und bekleibtsind, so, daß man das Gute der Baukunst nichtwahrnehmen kann. Ein jeder Reisender wirdsich dessen zu erinnern wissen.

Will men also ja seine Thore, Fenster undMauren durch Verzierungen verherrlichen, sowäre an solchen weiter nichts anzubringen, als dasWappen des Besitzers, oder entweder stehende odersitzende, jedoch keine liegende Figuren auf Untersä-Hen über dem Hauptgesimse, und nicht an Stel-len, wo sie nicht können gesehen werden, oder woman sie durch eiserne sichtbare Stangen wider da«Rasen der Stürme bevestigen muß, ohne demGebäude das geringste Ansetzn zu geben. DerF s 5 Eigen-