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oder vorn Fresco.
das Lustgebäude und der Anwurf des Kalkes imRospigliosischen Palast zu Rom noch besteht; soglühet auch die Aurora des Guido Rem nochheut zu Tage, weil sie mit keinen Saft-oderKunstfarben verfertigt worden. Diese Farbenerfordern jederzeit einen sehr trockenen Grund undOrt.
Man weis, daß alle Farben, wenn man nichteinen einfarbigen Grund anlegen will, auf unter-schiedliche Art gemischt und vervielfältiget werden.Man macht sie Heller, oder dunkler. Aus einer-ley Farbe entstehn viele von einer Gattung. DasWeiße und Schwarze bringt eine ganze Schatti-rung heraus. Alles aber beruhet auf der Ge-schicklichkeit des Künstlers. Durch ihn entstehndie Fehler. Er ist derselben Urheber, entweder,weil er die Farben ungeschickt mischt und zusam-menseht, oder weil er sich schon eine üble Art zumalen angewöhnt hat, durch welche die Farbenweder rein, noch frisch, oder sonst geschickt ver-einiget werden.
H. r.
Die Schüler müssen sich also unterrichten las-sen, wie sie die Wirkung der Farben beobachten,und durch die Erfahrung lernen sollen, was imMischen und Malen richtig und sicher könne aus-geführt werden. Ein Maler muß, wie ein Dich-ter, durch die Mannichfalcigkeit der schönen Far.den zu gefallen trachten; denn obschon eine Ge-
schichte,