Band 
[Theil II.]
JPEG-Download
 

Z44 Anh. V. Verdienste alter italiänischer

Rosa; in Sachsen Dietrich und andre; zuRom und im Escurial viele Fresco vom MengSund Maron; in Wien und vielen Kirchen inHungarn machen unserm Capuziner Norbert undHerr Mauren eine Menge geistliche Kirchenge-schichte viel Ehre. Tusch hat den Adel sehroft mit Beyfall bedient. Diese und noch vielhundert deutsche verdiente Männer haben nichtUrsache, denenjenigen Ausländern einen Weih-rauch anzuzünden, welche ihren Pinsel meistensnur der Wollust, den neu erfundenen, gekünstel-ten, gewundenen, tanzenden, pantomimischenmanierirten Moden und National-Gratien wid-men, dadurch aber aus den Schranken der schönen,anmuthigen und ungezwungenen Natur herum-siattern, und sich immer mehr von Geschmack ei.«es Raphaels, Correggio und Guido entfer-nen, auch ihrem eigenen geschickten und bescheide-nen Landsmann Anlaß geben, den Geschmackseiner vorigen Anführer mit Gewalt zu vergessen.Damit er der römischen Schule, so gar einemdeutschen Mengs, Maron, oder einem Battonivon Luca nachahmen könne. Dieser Herr, Lau-reat Pecheuz? von Lion, ein verdientes Mitgliedunsrer Akademie von St. Lucas zu Rom führt michauf den Gedanken, daß es kein Irrthum sey,wenn man alles, was in den Künsten ein National-Geschmack heißen kann, allerdings verwirft; weilmeistens nur ein manierirtes Wesen und wenigWahrheit, noch weniger aber Natur darin»herrscht, die doch in der ganzen Welt nur einer-ley