------VV--?----
16
he erspart, da sie die weife Vorsicht ge-braucht haben, die Lügen und Derleumduu-gen ihrer rühmlichen Vorfahren aus dem la-teinischen oder französischen ins deutsche zuübersetzen. Allein das werden sie denn dochmit Danke bekennen müssen, daß ihre Prü-der in Deutschland in Ansehung sowohl desNachdruks als der Vertrödelung sich um ihreschöne Compitation eben so verdient gemachthaben, als es nur immer Hasenmüllers undLeysers Prüder in Lyon um die verdienstvolleGeschichte des Jesuiten Ordens gewesen sind.Ja es muß ihnen allerdings für ihre rast-lose Mühe des Ausschreibens der süßeste Lohnseyn, daß manche deutsche Frau in ihrem ge-lehrten Kreise, innigst durchdrungen vondem hohen Gefühle ihrer Wahrheitsliebe,großmüthig vor ihren Unwahrheiten die Au-genlieder niederdrükt, und standhaft ihr Ohrden unbescheidenen Stimmen schließt, diesich hie und da erheben, von ihren Lügen zuzeigen, daß sie Lügen sind.
Um wieder nach Lyon zurükzukehren,Herr Peter Philipp, ist es in der That zubeklagen, daß die Aufklarungskünste ihrererlauchten Vorführer wider die Jesuiten nicht
eben