Band 
Vierter Band.
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ihru die Schwachheit zu erröthen oder zu er-bleichen so leicht etwas anhaben könnte: In-zwischen war es mir doch auffallend, daß ersich anstellt, diesen Franciscus Montanusgänzlich zu ignoriren, der es doch auf sichgenommen hat, die ungründlichen Lästerun-gen des hinreißenden Arnaulds gründlichzu widerlegen. Er hebt aus dieser brausen-den Deklamation nicht mehr als zoo, sagedreyhundert offenbare Lügen, Verleumdun-gen ohne Zahl, und Beweise der Unwissen-heit von Dingen, die aller Welt bekannt wa-ren , in beßter Ordnung aus. Antoine Ar-nauld überlebte die Apologie des Monta-nu§ etwa noch zwanzig Jahre; fand es aberfür gut alle die Beschuldigungen von Lüge,Verleumdung, und Unwissenheit auf sich be-ruhen zu lassen.

Herr Peter Philipp Wolf wird es schwer-lich verlangen, daß ich den Faden von neuemspinne, und alle dreyhundert Lügen ausRi-cheomes Widerlegung abschreibe. Aber sei-ne bekannte Wahrheitsliebe ist mir Bürgefür seinen Dank, wenn ich deren so vielaushebe, als nöthig ist, die Gründlichkeit,und die darauf haftende Unmöglichkeit zu wi-

derle-