- 2 -!-
9 )
ftntlich vorgetragen, geheim blieb, und umoffenbar zu werden, nur erst auf ChatelSGräuelthat warten mußte? — Wer faßt esnun, wie ein Gerichtshof, der den Jesuitenoffenbar feind, und auf alles aufmerksamwar, den Mordlehrer Gueret nach einemstrengen Verhöre, nach einer überraschendenKoufrontirung mit Chatel, nach einer, wie-wohl vergebens, beredenden Folter wiederlosgelassen habe? — Wer erklärt sich nundie Unthätigkeit des Gerichtshofes, diese an-gestrittene Acte zu authentisiren, und Hein-richs freymüthiges Bekenntniß, daß keineFolter dem unglüklichen Jüngling eine Aus-sage wider die Jesuiren abzwingen konnte?
Aber Cbatel sagt es doch deutlich? — Ge-duld, Herr Peter Philipp! Wenn sie michauch zwingen, auf Cayels Worte zu schwö-ren , so wird sich die Sache noch geben. Le-sen
die Philosophie bey den Jesuiten studier hatten,ob auch nur einer zeugen kann, eine Lehre, wo-von hier die Rede ist, gehört zu haben. Lxxo-üul. ^poloxer. Lax. XXXlX.. xaz. zo;. E§trat keiner auf. Inzwischen, was kein Schülerje gehört hatte, wußre Arnanld, pasqmer,Thnan, Mezerai — und Herr perer PhilippWolf.