nicht einmahl die Mühe nahm, die unterge-schobenen Papiere vorzuzeigen. Gieng so einschändlicher Streich, den zu rächen ganzEuropa aufstand, gegen einen der mächtig-sten und tugendhaftesten Monarchen, gleich-sam vor unsern Augen an, wie konnte diePhilosophie, ob sie gleich damals noch sofurchtbar nicht war, ein Bedenken tragen,ihre ersten Kräfte an den «»mächtigen Je-suiten zu prüfen?
Also, wie gesagt, Herr Peter Philipp,der Kanzler Cheverny zweifelt, ob nicht die-jenigen Schriften, die dem Guignard vor-züglich zur Last gelegt wurden, und derenInhalt sie S. 286. aus ihren Lästerquellentreulich abgeschrieben haben, untergeschobenwaren, und was ihnen nun freylich nicht be-hagen kann, so ist uns der redliche MannBürge, daß die Meisten, den Lhuan,Mezerai, pasqurer, Arnauld in Ehrenausgenommen, nicht nur an der Sache ge-zweifelt , sondern die fromme List des wa,kern Gerichtshofes wohl auch eingesehen ha-ben. Ich hoffe, Herr Peter Philipp, siewerden so vorsichtig seyn, die damaligenSchmähschriften, welche der «nbefiingene Ge-richts-