Band 
Vierter Band.
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royals, oder wenn sie lieber wollen, ein über-feiner Kunstgriff, Iansens verworfenen Irr-thum mit Verschwarzung, und Verketzerungder Wahrheit in Ansehen zu bringen.

Diesen Satz nun belegte Manhard mit so'dielen Zeugen aus der glaubwürdigsten Ur-kunde des Auszuges der Lehrsätze, daß un-ser Theologe gemäß seiner Allwissenheit, undgrundtiefen Einsichten in alles, was theolo-gisch heißt, nichts dagegen vorzubringen wuß-te. Ganz schweigen, ist immer eine böse Sa-che : nian giebt sich dem Feinde ohne Schwert-streich gefangen: ist gleich die Antwort sehrunschiklich, so hat es doch immer seinen Vor-theil, geredet zu haben. Zuhörer, die niemehr Begriffe haben, als ihnen durch Wor-te halbgeweket werden, geben sich mit jederAntwort zufrieden. Aber dieß war jetzt derFall unsers Theologen nicht; er schien seineLage zu fühlen, und hielt vermuthlich ausdieser Ursache seine gewöhnliche Fertigkeit zuantworten ein. Allein des Obersten wieder-holte Fragen, ob er denn gar nichts einzu-wenden hätte, rissen ihn endlich aus seinerGleichgültigkeit. In dieser Verzweiflung zog*r den Mund auf, und ließ ihn wieder fat-P 2 len.