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auf neue Widerlegungen. Wenigstens wer-den sie mir zugeben, sprach er zu Mänhar-den, daß es philosophische Sünde ist, wennman die natürlichen Gesetze, die Unwissen-heit mag seyn, wie sie will, übertritt, dieder Schöpfer dieser Natur vernünftigen Ge-schöpfen nothwendig geben mußte; soll esanders Fälle geben, in denen so eine Ueber-tretung keine theologische Sünde ist.
„Eben so wenig, Herr Theologe."
Wie? das ist Steifsinn, Mänharv! kannes eine Unwissenheit geben, die von der Er-" kenntniß natürlicher Gesetze entschuldiget?
„Meinetwegen: dann also ist die Sündetheologisch."
Gesetzt aber — wahrhaftig, sie sind einSophist«, Mänhard — gesetzt, es gäbe soeine Unwissenheit. —
„Wie es leider, nur zu oft welche giebt."
Dann ist doch die Sünde nicht theolo-gisch, wie sie meinen!
„Auch nicht philosophisch, wie sie mei-nen, denn man strebt der Vernunft nichtentgegen, so lange man ihrer leuchtendenFakel nachtritt.