Wilhelm. Gott gibt uns das Gute mittelbar, odevdurch Mittelursachen, wie hier Regen und SennenscheinGras und Getrcid sind. Und dazu gehöret die fleißigeund verständige Arbeit des Menschen nothwendig mit.Aber Gott gibt Segen und Gedeihen zur Arbeit, beson-ders wenn wir fromm sind.
Da freuete sich der Vater über seinen verständige»Sohn. Er küßte und segnete ihn.
„ Gott hat dir,,, sprach er», viel Erkenntniß ge«geben, mein Sohn! Hilfnun, so viel du kannst, daß„ das Gute, was du weißt, bekannter und immer mehrausgebreitet werde. „
Gott hat alles weislich geordnet und eingerichtet.Er ist ein Gott der Ordnung, und regieret, als dieerste Ursache alles, was er gemacht hat, unmittelbar,oder durch Mittelursachen. Wer die Ordnung in allenSachen liebet, der gefällt Gott-
Die Mutter und das Kind.
<?>er kleine Joseph bath seine Mutter um Brod; daentstand unter ihnen folgendes Gespräch:
Die Mutter. Ja, mein Sohn, ich will dir gebenaber weißt du wohl, woher das Brod kömmt?
Joseph. Ihr "habet es gebacken, liebe Mutter.
Die Mutter. Ja! Ich nahm Mehl und Was-ser, rührte, und säuerte es mit Sauerteig, daß esaufging, und knetete den Teig; alsdann war Holz nö-thig, den Backofen zu heiz n, und als diesr gehörigwarm war, da hab ich den Teig gebacken; und esB; ward