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ABC oder Namenbuechlein zum Gebrauche der Stadtschulen in den kaiserl. königl. Staaten ...
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ward daraus eßbares, und gesundes Brod. Sieh, meinliebes Kind, so viel gehöret dazu, damit aus MehlBrod wird. Aber wo kömmt denn das Mehl her ?

Joseph. Aus Korn. Der Müller machet es aufdw Mühle.

Die Mutter. Wo kömmt denn das Korn her ? H

Joseph. Das wächst aus der Erde. Mein Vaterhat es gesäet.

Die Mutter. Nicht allein gesäet, sondern deinVater hat erst das Land gepflüget, gedünget und dannden Samen himingcsäet, und ihn untcrgepstüget odereingehet. Ist aber nun alles geschehe», mein Sohn?

Joseph. Nein, liebe Mutter, mein Vater hat dasKorn zusammengetragen, gehärtet, eingebunden, in dieScheu r gebracht, und ausgedroschen.

Die Mutter. Ganz recht, mein Sohn. Aberwer hat es denn gemachet, daß der Samen aufgieng,und fortwuchs, wer gab dazu Thau und Regen? Undwer ließ die Sonne scheinen, damit das Korn reif wer-den konnte? Wer gab Gesundheit und Sicherheit zu un-serer Arbeit?, Wer beschützete unser Haus und Feld vorverderblichem Wetter? Dieses alles konnte weder deinVater, noch sonst irgend ein Mensch machen. Abersieh, mein Kind, alle Menschen haben einen grossenunsichtbaren Vater; der sie sehr lieb hat und für siesorget. Gott ist sein Namen. Dieser Gott aber, die-ser unsichtbare Vater, thut zu unserem Besten, was wirMenschen nicht thun können, weil wir zu schwach dazuss d. Unser Leben, und alles Gute, was wir haben, dashaben wir von ihm. Auch dieses Brod hättest du nicht,mein Kind, wenn Gott es nicht gäbe. Er verlanget von

uns