der Commercim.
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gemeinen Endzwecke ohnedem so sehr zuwider sind.Diese offenbaren Gründe haben auch so gar einigeStaaten bewogen, auf diese oder jene Waaren, mitdenen man ein vortheilhaftiges auswärtiges Com-mercium in Gang bringen wollen, bey ihrem Aus-gange einige Wohlthaten und Belohnungen zu sehen;so, daß es in der That unbegreiflich ist, wie man inverschiedenen Ländern seinen wahren Vortheil so we-nig erkennen kann, daß man dennoch die ausgehen-den Landesproducte noch immer mit ziemlich starkenMauthen und dergleichen Abgaben beleget *).
*) Nach einer richtigen Folge aus eben diesem Grund-sätze müssen auch die rohen Materialien/ die im Lan-de verarbeitet werden, wenn man sie von einem Ortezum andern schaffet, mit gar keinen, oder doch sehrmäßigen Zöllen, Mauthen und Accisen beleget wer-den. Denn man sieht leicht, daß die daraus zu ver-fertigende und aus dem Lande zu führende Waare zu-gleich mit beschweret und folglich in ihrem Preißeerhöhet wird. Wider diese offenbare Wahrheit wirdin verschiedenen Staaten gar sehr gefehlet, und da-durch den Commercicn des Landes ein großer Nach-theil zugezogen. Wir wollen nur den Buchhandeldermalen zum Beyspiel anführen. Wenn das weißeDruck- und Schreibe-Papier, das man im Lande ge-winnt , mü starken Mauthen und Accisen belegetwird, so muffen hernach die darauf gedruckten Bü-cher unstreitig theurer werden. Dadurch wird ver-ursachet, sowohl daß im Lande, außer Gebethbüchern,wenig gedruckt wird, als daß die Ausländer, die der-gleichen theure Bücherpreiße nicht gewohnt sind, vondenen im Lande gedruckten Büchern nichts zu kaufenbegehren. Die Folgen davon sind, daß erstlich dieDruckereyen, als ein Zweig der Nahrung, im Landesparsam vorhanden und schlecht beschaffen sind; so-dann geht dadurch der ganze Buchhandel, als einwichtiger Zweig des auswärtigen Commercii, ver-loren. Gleichwohl hat das Land die auswärtiggedruckten Bücher nöthig, wenn nicht alle Wissen-schaften und Gelehrsamkeit untergehen sollen. Esgeht also zwar jährlich eine beträchtliche SummeN z Geldes