Band 
Neunter Theil.
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68 ^ VIII Abschnitt

LVli kennen , und zu schätzen , als es auf der ho-Aabrtzund.hbn Schule zu Löben zu neuen Unruhen Ge-legenheit gab. Man wußte sogar, ehe es er«schienen war, aus welcher Absichre es unter-nommen , und nach welchem Plane es vollen»det worden sey; man wußte, daß der Urhe,der nur nach dem Rathe des Jakob Janson,einen grossen Anhängrr des Baius, gearbeitethabe, und daß der Endzweck von beyden ge-wesen sey, die Meynungen dieses Theologenunter dem Namen , und der unendlich verehr»liehen Authoricät des heiligen Augustms einsweyhen zu lassen. Dieses war in den Gemü«thern vieler ein starkes Vorurtheil wider dasBuch des Bischofes von Upern : wurde es durchdie Untersuchung , welche man damit vornahm,noch grösser, und man zweifelte nicht mehr,daß nicht die Gesinnung des Schriftstellersgewesen seye, die in ein System gesetzte, undmir allem Anschein der Gelehrsamkeit unter-stützte Lehre des BaianismuS auf den Drum-mern aller anderer in den Schulen angenom-mener , und in der Kirche gedulteter Meynun-gen zu erheben. Aber diese Lehre war schondurch zwey Dekrete des heiligen Stuhles ge«brandmarket worden ; und diese Dekrete wa-ren in den Händen derjenigen, welche denneuen Augustin angriffen, sehr mächtige Waf-fen. Die Grundsätze, welche ste darin« fan-den, waren in ihren Augen schon vorhinein»erurlheilet. Es gab aber noch ein anders

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