XVII
Iadchund.
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er in seinem dritten Breve einen härtern undstoizern Lon an, daß er sogar die Drohungenmir den Vorstellungen vermischte, den Bann-strahl donnern zu lasten, den ehedesten die Päp-ste auf das Haupt der größten Monarchen ab-stiegen liessen. Die Bischöfe Freu uchs, wel-che zu St. G rmain.en Laye versammelt wa-ren, wurden gcrühret, als sie den ältestenSohn der Kirche mit so weniger Achtung we-gen einer blossen die Policey betreffende Sachebehandelt sehen mußten, bezeigten hierüberdiesem Fürstem ihren Schmerzen mit derVersicherung, daß, wenn der Papst etwaswider seine Rechte oder seine Person un-ternehmen sollte, seine Majestät rechnendörfte, daß sie seine Vertheidigung auf sichnehmen würden. Zu gleicher Zeit schriebenste an Innocens XI einen sehr nachdrück-lichen Brief, ohne dabey die dem höchstenÄirchenhaupte schuldige Ehrerbietung auf dieSeite zu setzen, und stellten mit einer groß-müthigen Freyheit die traurigen Folgen vor,welche seine Vorkehrunzen verursachen könn-ten; die Achtung, welche Ludwig XlV dieserso grosse, so mächtige, und von ganz Europahochgeschätzte Fürst verdiente, der so vieleschöne Dinge zur Ausrottung der Ketzerey , undzur Ehre der Religion gethan hatte, die Ur-sachen , welche die französische Geistlichkeit be-wogen hatten etwas von ihren Rechten wegendem Besten der Kirche zu vergeben ; und um
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