Die Sache von dem Regale. 179
Satze, welchen eine kurze Vorrede vorgehet,in welcher die Bischöfe sagen, daß sie selbe " * '
aufgesetzet haben, um zweenen Feinden der Kir»ehe den Mund zu stopfen; den einen, welche,um die päpstliche Macht zu erheben, sich be-mühen , die Decrete der französichen Kircheund ihre allen Freyheiten zu Grunde zu richt n,und die in allen Jahrhunderten verehrliche,und auf die heiligen Eanonen und die Ueber-gäbe der Vater gesteifte Säulen einzustürzen;den andern, welche, unter dem Vorwandediese nämlichen Dekrete zu vertheidigen, undfür die Erhaltung dieser nämlichen Freyheiten^ ihren Eifer zu bezeigen dem Primate des hei-ligen Peters und der römischen Bischöfe seiner. Nachfolger nachrheilig fallen, und die allen'I Nalionen so verehrungswürdige Majestät desapostolischen Stuhles vermindern. Der erstevon diesen vier Sätzen saget, daß der Papstkeine Macht über dos Zeitliche der Königehabe. Der zweyte, daß die allgemeinen Kirrchenvcrwmmlungen, welche die ganze Kirchevorstellen, gemäß der 4ten und zten Sitzungder Kirchenversammlung von Konstanz überden Papst sind. Der dritte, daß der Ger^ brauch der apostolischen Gewalt nach den ka-r uonen angeordnet werden müsse. Der vierte,daß es eigentlich dem Papste zustehe, in Glau«benssachen zu entscheiden, und daß seine Ur-theile olle Gläubige verbunden, daß sie abererst nach Einwilligung der Kirche unveränder-M 2 sich