Geschichte des Quietismus, rc. Lor
ler anen Geistmänner aufschlagen, ohne einenUnrerichied zwischen jenen, welche rie Ki ch.verehret, und jenen, welche sie verwirft, zun>> chen, und man wird darmn bevnahe dienämlichen Sache« finden. Eine Ruhe inGott, welche alle Gedanken ausschließt,welche alle Handlung der Seele zurückhält,eine so großmüthige, so uneigennützige LiebeGottes, daß sie allen enlsaget, daß sie we-der von den Begierden noch Belohnungen,noch von der Furcht der Strafen gerülrrer wird;eine so steife, so sriediame Anschauung Gor»tes , daß he jeden andern Gegenstand vcrfchwin»den macht, und dos sie die Seele in einenZustand versetzet, welcher wenig von jenemunterschieden ist, den man in dem Himmelgeniest; eine mit Gott so genaue Vereinigung,das; sie ihn gleichsam auf eine empfindliche Artgegenwärtig macht, und daß diese Gegenwartalle Kräfte der Seele verschlingt; eine anGotr so unumschränkte, Ueberlachung, daß manweder das Gute, noch das Böse mehr kennt,daß man allem sowohl für den gegenwärtigenZustand, als für das künftige Leben enlsaget,daß man in Ansehung seines eigenen Heils soweit kömmt, daß man alle Ideen, alles Der»langen dadurch verliehet rc. rc. Dieses ist einkleiner Entwurf , was man auf jedem Blattein allen Büchern liest, wo die Geheimnissedes hohen Gcisiwesens sind; wir sagen nicht,daß wir sie ausgeleget, wohl aber beschriebenN 5 ha»