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XI Abschnitt
xvu durch das Werk, welches der Erzbischof vonJahrburid. tzainpray von diesen Schriftstellern verferti-get, bekannt gemacht hatte, nahm sich vor,von dieser Materie zu schreiben, und sie nachihrer ganzen Weirschichtigkeit zu behandeln.Unter den Talenten von. allen Gattungen,welche dieser grosse Mann mit einander ver-einigte, ist eines, welches er im höchsten Gra-be besaß, und durch welches er nach Dün-ken von allen berühmten Schriftstellern, wel-che vor ihm erschienen sind, unterschiedenwerden müßte. Nämlich die seltene und kost-bare Gabe die Theologie mit so vieler Kunstzu bearbeiten, daß die Gegenstände diese«Wissenschaft, ohne etwas von ihrer Erha-benheit zu verlieren von Jedermann begriffenwerden können, und daß die gelehrtesten Ab-handlungen davon den Gläubigen aus allenKlassen das wichtigste Lesen darbiethen; einTalent, das nur einem ausgezeichneten Genie,einem tiefsinnigen und zugleich klaren und me-thodischen Geiste zukömmt, vor dem sich al-le Schwierigkeiten ausgleichen, und vor wel-chem die trocknesten und heicklichsten Gegen-stände nichts schwieriges haben. Daher ge-schah es auch, daß die polemischen Werkedieses gelehrten Prälaten wider die Protestan-ten und andere Feinde der Kirche den Welt-leuten eben sowohl als den geschicktesten Theo-logen eine lebhafte Theilnehmung und eine fühl-bare Bewunderung einflösseten.
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