Geschichte des Quietrsmus, rc- 249
er das Episkopat veruneiniget hatte, und der XVIInoch traurigere Wirkungen haben könnte. Er^drbund.begehrte zu dem Ende die Erlaubniß von demKönige , sich an den Papst wenden zu dörfen,mn dem Versprechen, sich unumschränkt undohne Vorbehalt seiner Entscheidung zu über-lassen. Eine so vernünftige Bitte konnte nichtabgeschlagen werden. Man versagte ihm aberdie Freyheit, selbst nach Nom zu gehen,um sich allda zu vertheidigen. Er schicktealso zween vertraute Geistliche dahin, welchedem Papste die Huldigung seiner Ehrerbietung,und dte Versicherung seiner vollkommenen Un-terwürfigkeit zu Füssen legeren. Der Hr Bos»suer ließ seinersclls auch einige dahin abge-hen ; und sein Neffe nachmaliger Bischof vonLroycs war mit unter der Zahl. Beyde Prä-laren übergaben ihnen alle Schriften, welchesie zur Erläuterung dieser grossen Sache norh^wendig zu seyn glaubten.
Der Papst, welcher die ganze Wichtigkeit,und die ganze Schwierigkeit der Frage, überwelche er sprechen sollte, einsah, vertraueredie vorläufige Untersuchung Theologen, derenEinsichten und Billigkeit er kannte. Es warenderen zehrn, und sie arbeiteten fast acht Mo-narde mit Untersuchung verschiedener Gegen-stände, welche das Buch von den Grundsätzenenthalt. Am Ende dieser langen Arbeit fan-den sie sich in ihren Meynungen gerhcilet,
Q 5 also