Geschichte des LuLetismus, rc. 255
„ kraftlos zu machen. Wenn seine Heilig- xvn„ keir mein? Unterwirsigkeir fehlerhaft stndt,-^^"lch'„ so bin ich bereitet, sie so zu thun, wie„ es der heilige Stuhl für gul befindt. ^
Wenn je ein Schriftsteller, welcher vonder Kirche verurtheilet worden ist, das De-kret seines Richters vollkommen, und unum-schranket unterschrieben hat, so war es gewißder Hr von Cambrai, weil seine Unterwürfig-keit allen Vorbehalt und alle Widerkehr aus»schloß. Indessen erweckte man doch Zweifelüber die Aufrichtigkeit seiner Gesinnungen.
Man hatte sein Betragen im Verdachte, daßes das Werk der Verstellung und der Politikwäre, und man wollte sogar diejenigen, wel-che dieses Betragen erbouete, bereden, daß ernur den Umstanden ausgewicheu wäre, unddaß er eine günstigere Zeit hoffere, wo er sichaus seinem Unglücke wohl zu erheben wissenwürde; ein eben so falscher als beleidigenderZweifel für den Prälaten, welcher der Ge«genstand davon war. Jene, welche sich be-mühcten, ihn glaubbar zu machen, kannten-wohl sein Gemüth und sein Her; sehr schlecht.
Er hatte sich niemal den mindesten Blick aufeine glücklichere Zukunft erlaubet, wo er daswieder hätte zur Frage auswerfen können,was er'für unwiderruflich ansah; seine Ge-sinnungen haben sich in Ansehuüg dessen nie»mal geändert, obwohl ihm einige Jahre her»
nach