Band 
Neunter Theil.
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zi8 XllI Abschnitt

xvn Im Anfange dieses Iahrhunbertes fühlten

Iahrhund. Me Theile der Gelehrsamkeit den bewei»nenSwürdigen Zustand, in welchen alle Wis»senschaften währendem Laufe so vieler Jahreverfallen waren. Tausend falsche und när-rische Ideen, tausend abgeschmackte Vorur-theile bestunden noch in ihrer ganzen Stärke,und hatten noch nichts von ihrer Macht, auchbey den beßten Geistern verloren. Man be-trachtete ste als um so unwidersprechlichereGrundsätze, als ste für steh die Stimmen desAlterthumes, und so zu sagen das Siegel deröffentlichen Verehrung hatten; man glaubtenicht, daß es erlaubet wäre, gegen sie denmindesten Zweifel zu erheben. Die Wahr»Heiken, welche man durch viele Arbeiten undvieles Nachdenken entdecket halte, jene, wel-che währender Regierung einer so langen Bar-baren nicht ganz und gar verloren giengen,durch die dicken Wolken der alten Irrthümerverfinstert und eingeschränket, waren von kn-urrn grossen Nutzen. Man mißkannte denWerth davon, weil man weder die Lehren,noch den Gebrauch davon kannte; und wannman auch seine Zuflucht dazu nahm, so wandteman ste so übel an, daß ste den nämlichenIrrthümern , welche ste hätten bestreiken, undvertilgen sollen, zum Triumphe dienten. Disalten regellosen Uebungen, die angenommene»Methoden hielten den Fortgang des mensch-lichen Verstandes zurücke, und ungeachtet der

Be.