Band 
Neunter Theil.
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Zustand der Wissenschaften rc. zzr

haben, ist so ausgezeichnet, so wahr, daß mannachdem man diese beyde Fürsten studirerhat, versichern kann, daß Ludwig im VIIIJahrhunderte das gewesen seyn würde, waSKarl der Grosse war, und daß der grosseKarl in dem XVII sich unter dem nämlichenAeußcrlichen, wie Ludwig gezeiget, und dienämlichen Thaten gethan haben würde. Allebeyde sind Eroberer, Gesetzgeber, von denganzen Europa gefürchtet, und in andernWelttheilen bewundert gewesen. Die Souver-aine von Konstankinopel, und Bagdad gabendem Stifter des deutschen Reiches öffentlicheKennzeichen ihrer Achtung und Verehrung.Die Könige von Persien und Siam legetenLudwig die nämliche Huldigung ab, der nochmehr that, als ein neues Reich stiften, in-dem er in dem feinigen das Seewesen, dieHandlung, die Manufakturen und Künsteschuff. Er bracht Talente hervor durch dieEhren und Gutthaten , welche er über sieausbreitete, und durch die Aufmunterungenvon allen Gattungen, welche er in den Gangzu bringen wußte. Dieser ruhmbegierige Fürsthatte in wenigen Jahren jenen, daß er seinerRation das Uebergewicht des Genies über alleandere Völker gab, indessen daß er jenen derMacht durch den guten Fortgang seiner Waf-fen , und durch den Nachdruck seiner Regie«rung erhielt. Die Einrichtungen LudwigsKum Besten der Gelehrsamkeit und der Wis-sen-