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sinschaften sind viel dauerhafter als jene ge-Jabrdund.w.ien, wovon Karl der Urheber war. Dießist auch der einzige Unterschied, den manzwischen ihnen in den Wirkungen ihrer Liebefür sie, und in dem großmüthigen Schutze,tvomit sie selbe beehrten, bemerket. Aberdieser Unterschied kömmt auf jenen der Zeitenan, worinn diese beyden grosse Fürsten ge-lebet haben, und auf die Beschaffenheit, inwelcher sich die Geister befanden, als beyde-u regieren angefangen hatten. Occident warin die Finsternisse der Unwissenheit und derBarbaren versenket, als Karl es wagte alleWissenschaften durch Einrichtungen dahin zubringen; wovon er selbst den Plan gestaltethatte; anstatt daß, als Ludwig das Sraats-ruder von Frankreich übernahm, schon mehrals anderthalb Jahrhunderte ganz Europa dievortreflichen Werke der Alten studirte; undschon Richelieu unter dem Namen seines Herrneinen Gerichtshof der Gelehrsamkeit aufgerich-tet hatte, auö welchem gar bald die Orakel,wnd Muster des Geschmackes hervorkamen,welche ungeachtet der National - Vorurthei«ke die Regel aller aufgeklärten Völker wuv«den.
Bisher haben wir nur ganz obenhinbw Geschichte der Wissenschaften und der Ge-lehrsamkeit in dem Laufe dieses Iahrhundertesgezeichnet, aber dieses ist nur geschehen, um
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