Zustand der Wissenschaften rc. 34z
hatte. Sie ist auch diejenige, wo die Erneue-rung der Studien die nützlichsten Veranderun,gen gewirket hat. Methode, Beweisgründe,Sprache, alles ist von dem, was sie war,unterschieden; alles ist verbessert worden.Der Fortgang, den man in andern Wissen-schaften gemacht hat, sind dieser zu Nutzengekommen. Die besser ausgelegte heiligeSchrift, die besser ergründete Lehre der Vä»ter, die besser gekannten Canonen, die klareran den Tag gelegten historischen Thaten, diein ihrer Fortsetzung und Gleichförmigkeit fe-ster gesetzte Lehre der Kirche sind für sie rei-che Beweisquellen gewesen, welche gleich starkund lichtreich waren, sey es, daß sie dieGlaubenslehren damit vertheidiget, oder die Irr-thümer widerleget hat. Man lese nur die grossentheologischen Werke, welche seit dem Zeitpunkte,wovon die Rede ist, bekannt gemacht wordensind, und man vergleiche sie mit jenen, wel-che den meisten Ruhm hundert oder fünfzigJahre zuvor hatten , und man wird fast nichtglauben können, wenn eS erlaubt ist, sichalso auszudrücken, daß dieses die nämlichenaus den nämlichen Gegenständen Zusammenge-setzte, und auf die nämlichen Grundsätze ge-gründete Wissenschaft sey. Man darf nur be-sonders die Augen auf die Werke Bossuets,und so vieler anderer werfen, welche Kennt-niß der wahren Quellen der evangelischen Lebre;welche Stärke in den Beweisgründen! welcheI 4 Orv-
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Jabrbund-