Z44 XIII Abschnitt
. Ordnung in der Verkettung der Beweise! wel-" che Kunst zu entwickeln, und ste an ihr gan-zes Licht zu setzen! wie diese grosse Theologendie Wahrheit fühlbar, die Grundsätze frucht-bar , die Schlüsse gerad, und unwidersprech«tick zu machen wissen! wie geschickt sie sind,einen Lchrpunkr zu beweisen, und alle So-phismen des Irrthumes auseinander zu seyen,jh- bis in seine letzte Verschanzung zu verfol-gen, chm alle Hilfsquellen wegzunehmen, undihu mit seinen eigenen Waffen zu Boden zuschlagen; man findt die nämliche Dialektik,den nämlichen Reichthum , den nämlichen Nach-druck, die nämliche Klarheit in den moralisschkn Werken. Die Frage, von welcher dieLiede ist, ste aufzuklaren, stellet sich gleich an-fänglich ohne Schwierigkeit, ohne Finsternißdar. Die Grundsätze, welche dienen, ste zuentscheiden, kommen darauf mit allen Bewei-sen unterstützet; nachhin scheint sich die An-wendung in allen Fällen, welche immer ge«seyet werden können, von selbst zu machen,und das Licht, welches davon stralet, ist sorein, daß es ohne Mühe alle Einwürfe zer-streuet, we'che die Ungelerigkeit des Geistes,und die Bosheit des Herzens fähig sind, an-zuhäufen.
Hauptsächlich liessen sich die Wirkungender m-?' des Übeln Geschmackes in
der Kanzelberedsamkcit spüren. Kaum kann
man