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und zwar öffentlich ganz allein, poutlixte, auch sonst geglaubet ward, daß
zwischen dieser Crone, und dem Neuburgischen Hof, zu selbiger Zeit eineallzu genaue Verbündnis getroffen wäre. Doch mochte dem seyn wie eswolle ; so hatten die Kaiserlichen Vorstellungen in dem gegenwärtigenWahlgeschäft keinen sonderlichen inZress: weil sie glaubeten man hätte siezu lang in den Türkenkrieg verwickelt, und hernach stecken lassen , auchsonst die ki-gnLren allerhand exoeprionen wieder die OestreichischeFreundschaft macheten.
Spanien bemühete sich öffentlich für den Herzog von Lothringen ,und hatte daher seinen kimilire, von ?eclro cle konquillos, in Polen, je-doch ohne Charakter. Gleichwol meinet man, daß selbiger haubtsachlich,und zu vörderst,für den von des jungen Königes natürlichen Bru-der , inttruiret gewesen : welchen Vorschlag zwar der Kaiserliche Hoffür ganz vergeblich hielt: obschon die verwittibte Spanische Königin, umnur den Prinzen zu entfernen, sehr daraus bestund.
Frankreich war abermat diejenige Macht, welche die Hand am mei-sten in dem Spiel hatte, auch endlich nicht wenig zu dem Ausschlag bey-trug: wiewoisü sich auch den Schein gab, daß ihr dermal alle Candida-ten, nur den einigen Herzog von Lothringen ausgenommen, lieb seyn sol-len. Der Französische Gesunde war der Bischofs von KIZrleiile l-'our-din : welchen hierauf der Konig fobsmiss, gleich nach der Wahl, zurDancksagung für die geleisteten guten Dienste, per lus nomins zum Car-dinal ernennete oder vorschlug. Wieder den Herzogen prorettirete selbi-ger öffentlich, und in gar starken rermims. Annebst ward in der Thatfür einen Französischen Prinzen gearbeitet, unerachtct selbiger nicht äe-rerminiret oder genennet wurde. Einige wollen den vuo ri' LriAuier»,als Sohn des Prinzen von Lonlls, auch den Prinzen von Conti, darun-ter verstehen : haubtsachlich aber gieng die Meinung wiederum auf denalten Prinzen von Co» 6 e selbst: und brachte man , um auch diejenigenauf der andern Partey zu gewinnen, in Vorschlag, daß er ebenfals dieKönigin heyrathen, und sich von seiner noch lebenden Gemahlin scheidensolle, unter dem Fürwand, daß er zu ihrer Vermählung durch die suro-rirsec des kickelieu gezwungen worden. Lonlle selbst wolte sich, ausFurcht abermat umgeführt zu werden, nicht ordentlich bewerben, 6 ecls-rireke aber doch, daß er die aufgetragene Krone annehmen würde: in wcl,chem Fall er 600000. Thaler okerirete. Gewiß ist,daß er einen groscnAlthang hatte, und es sehr weit mit ihm gekommen. Dasjenige lubje--Ltum.für welches sich Frankreich öffentlich,und eifrigst, imereMrete, warder Erb Prinz von Neuburg Johann Wilhelm, denn der alte Herzog,
und