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I. Band.
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III. Capitel Von den ersten Grundsätzen des Tauschst &fc. 193

sitz nimmt, zum Gebrauche freysteht, so wird“ derjenige, der sie anbaut, sor-derfamst seine eigene Nahrung daraus ziehen , und den Uebcrflufs wird er zuvertauschen suchen, und ihn.gerne einem jeden überlasten, der ihm seineübrigen Bedürfnisse dagegen befriedigen will. Natürlicherweise setzt dieses(wie ich bereits gesagt habe ) eine überflüssige Quantität von Lebensrnitteln,die durch schwere Arbeit hervorgebracht worden, voraus, es setzt aber auchfreye Arbeiter voraus. Denn wessen Gewerbe der Ackerbau ist, der kann sichmit andern Nothwendigkeiten nicht eben so gut, als mit Lebensrnitteln ver-sorgen; und weisen Gewerbe ist, die Landleute mit solchen nothwendigenBedürfnissen zu versorgen , und dafür ihren überflüssigen Vor.rath Lebensrnitteleinzutauschen, dem kann man nicht die Beschäfftigung aufgeben, daß er dieseLebensrnittel selbst hervorbringe. 1 Je mehr sich die nothwendigen Bedürf-nisse der Menschen vermehren, cteteris paribus, desto mehr freye Arbeiter(freehands) werden erfordert, selbige anzuschaffen; und je mehr freye Arbei-ter erfodert werden, ein desto größerer Ueberschuft von Lebensrnitteln mußdurch vermehrte Feldarbeit hervorgebracht werden, um ihrer NachfrageGenüge zu thun. ?

Diese Art der Handlung ist noch am mindesten verwickelt, und kann,nach der Verschiedenheit der Länder, und der Grade der zu stillenden Bedürf-nisse, einen großem oder geringern Umfang bekommen. In einem Lande,wo kein Geld, noch etwas anders, das die Stelle desselben ersetzt, vorhan-den ist, stelle'ich mir vor,, daß die Bedürfnisse der Menschen nur auf sehrwenige Gegenstände gerichtet seyn werden, nämlich den Unbequemlichkei-ten des Hungers, desDursts, der Kälte, der Hitze, und überhaupt Gefahrvon sich abzuwenden. Ein freyer Mann, der durch feine Indüslrie sich alles,was eine einfache Lebensart angenehm macht, anschaffen kann, wird sich zuBuhe setzen, sein Erworbenes gemessen, und nicht mehr arbeiten; und über-haupt wird sich der Trieb zur Arbeit nicht mehr in verstärktem Maafse zeigen,so bald die Nachfrage, in Ansehung ,der ersterwähnten Zwecke, befriedigt ist.Die Ursache hievon ist leicht einzusehen. Wenn die freyen Arbeiter durch-ihren Fleis so viel erworben haben, daß sie ihre Bedürfnisse befriedigen kön-nen, so ist ihrer Ambition Genüge geschehen: und sobald der Landmann daszur Stillung seiner Bedürfnisse und Erleichterung seines Lebens nöthige Suf- 1plus erarbeitet hat, so arbeitet er nicht mehr. Hier ist also eine natürliche

B b * Stockung