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I. Band.
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284 -XJ 7 . Capit. Grundsätze zur Bevestigung

haft ausserhalb Landes verkauft werden könnten, in Schranken zu erhalten su-chen, nicht aber begünstigen, hingegen bey den benachbarten Nationen ei-nen Geschmack zum Ueberflüffigen erregen. Kann ein solches System nichtmehr nach seinem ganzen Umfang ausgeführt werden, weil die Wagfchaleder auswärtigen Nachfrage positiv-leichter wird: so muss eine grössere einhei-mische Confumtion, die dem Mangel der auswärtigen Nachfrage angemessenist, veranlasset und begünstiget werden, um die Balanz wiederum gleich zumachen, ohne etwas aus der schwerern Wagfchale wegzunehmen, und umdenen ihr Brod zu erhalten und zu verschaffen, die den Staat reich gemachthaben. Denn wenn die bisherige Simplicität der Sitten beibehalten würde,so wäre die unausbleibliche Folge davon eine gezwungene Wiederherstellungder Balanz, auf Kosten der überzählichen Handwerksleute, die man sterbenund verderben liesse.

Ich muss also, bey solchen Eräugnissen, die Einführung des Luxus, oderdes überstüssigeu Aufwands, für eine natürliche und moralische Folge einerins Stecken gerathenen auswärtigen Handlung halten.

Inzwischen bin ich gar nicht der Meinung, als ob der Luxus in jedemneuern Staate nicht weit grösser wäre, als gerade zur Ausfüllung jener Lückeerfoderlich ist; und ich gebe gerne zu, dass man viele Exempel anführen kann,wo der steigende Luxus, und die einheimischen Concurrenzen gegen die Frem-den auf dem Markte, den Verfall und Untergang einer auswärtigen Handlungverursacht haben. Da aber meine Absicht nicht viel weiter geht, als Grund-sätze-auszuzeichnen, und ihre Wirkungen zu weisen, so begnüge ich michmit der Anmerkung, dass in der Maasse, als die auswärtige Handlung schwä-cher wird, entweder eine proportionirte Vermehrung der einheimischen Con-fumtion Platz ergreifen muss, oder dass eine mit der Verringerung des vori-gen Aufwands in Proportion stehende Anzahl indüstriöscr Leute verderbenmuß. Durch Ersteres wird die Balanz, wie ich schon bewiesen habe, auf einenatürliche, durch Letzteres aber auf eine gezwungene Art wiederhergestellt.

Hier haben wir also ein Beispiel, wo die Einführung des Luxus der Ver-nunft und Klugheit des Staatsmanns Ehre macht; und wofern dieser ihn aus kei-ner andern Ursache schnell überhandnehmen lässt, als damit es den Fleißigennicht an Arbeit, und folglich nicht an Brod fehlen möge, so wird, unter sei-ner weifen t Direcsion], die nämliche Denkungsart in kurzer Zeit die Industrie

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