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I. Band.
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388 XXVI. Cap. Wie sich clie Balanz des Reichtums

kann seine Goldsumme nützen, wie er es zu feinem besten Vortheil gut be-findet ; folglich scheint bey dieser Unterhandlung gar keine Veränderung imWagbalken der Balanz vorzugehen.

Fast eben diese Bewandtnis hat es, wenn der Gegenstand des Verkaufsin Münzen selbst besteht. A hat eine Guinea, B hat 21 Sch. St.; der Tausch,den sie mit einander treffen, bringt keine Veränderung in ihren Umständenhervor. Eben dies gilt auch von andern Arten der Circulation, z.E. von Gel-dern, die durch Erbschaft überlasten werden. A stirbt, und hinterlässt feinGeld dem B. Hier verändert der Besitzer des Gelds blos seinen Namen, viel-leicht auch seine Neigungen; und dies ists Alles. Auf eben diese Weife be-zahlt eine Person ihre Schulden, und nimmt ihre Schuldverschreibung, odereine andre ausgestellte Sicherheit, dagegen zurück. Diese Circulation ver-ändert die Balanz nicht; es bleibt zwischen den Contrahenten , in Ansehungdieser Balanz, Alles auf dem vorigen Fus.

Wenn also eine unconliimirliche Sache gegen eine andre solche umge-tauscht wird, so bringt diese Circulation natürlicherweise keine Veränderungdes Wagbalkens in der Balanz des Reichtums beider Parteyen zuwege ; dennwenn der geringste Ausschlag erfolgte, so würde die eine Partey reicher, unddie andre ärmer seyn, als zuvor.

II. Unter consumirlichen Waaren, als dem zweiten Gegenstände derAberration, verstehen wir alle cörperliche Sachen , ausgenommen Geld, undLand, welches man mit Gelde kaufen kann. Bey diesen Sachen muß man aufzweyerley Umstände Acht geben: 1) auf ihre simple Substanz, oder dasPro-duct der Natur; 2) auf ihre Modification, das ist, auf die daran verwandteArbeit des Menschen. Ersteres nenne ich den innerlichen Werth, Letzteresden Irauchbaren Werth. Der Werth des rohen Naturproducts muß jederzeitnach Maasgabe derjenigen Brauchbarkeit geschätzt werden, die es alsdannnoch hat, nachdem die ihm vorn Menschen gegebene Modification schonvöllig zerstört ist; und wenn, vermöge der Natur einer solchen cörperlichenSache, ihre simple Substanz und ihre Modification zusammen consumirt wer-den muffen, alsdann ist der Totalwerth die Summe von beiden. Der Werthder Modification ist nach Maasgabe der dazu erforderlich gewesenen Arbeitzu schätzen. Ein Exempel wird dieses begreiflicher machen.

Der