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II. Band.
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die auf öffentlichen Credit errichtet ward. 255

in Sachen dieser Art, als den, dass sie darin einstimmig sind, daß das Bank-papier allemal gut sey, insofern die Nation Münze besitzet, es zureali'siren»wenn gleich diese Münze kein Eigenthum der Bank ist. (Dutot S. 132. 133.)Hingegen erhellet sehr deutlich aus dem, was wir gesagt haben, daß, wenngleich tausendmal mehr Münze, als Bankpapier, in einem Land^ vorhandenwäre, so muß dennoch das Bankpapier ein blosses Blendwerk seyn, und wennes auf die Sache selbst ankommt, nicht den geringsten Werth haben, als nur,insofern die Bank die Valuta in ein oder. anderer Art des Eigenthums besitzetUnd hingegen mag das Bankpapier den Vor rath der Münze in dem Ver-hältnisse, wie tausend gegen eines, übertreffen, so ist es doch vollkommengut und hinlänglich, insofern dieBank einen gleichen Werth von irgend einerArt eines guten Eigenthums besitzet. Ich lasse dieses hier mit einfliessen, umdaher zu zeigen, wie weit die Franzosen, wenigstens zu der Zeit, und vieleJahre hernach, als Dutot und De Meson schrieben, von dem richtigen Be-griffe von den Grundsätzen des Bankwesens abgiengen. Und mich deucht,ich kann es wagen, zu behaupten, daß die einzige Ursache, warum in Frank-reich niemals Banken errichtet worden, diese sey, daß ihnen die ganze Ope-ration noch ein Geheimniß ist. Ich gründe diese Muthmaßung auf eine Mei-nung des Herrn von Montesquieu, der dafür hält, dass die Banken mit einerfreyen Monarchie nicht bestehen können; ein Satz, den er nie vorgetragenhaben würde, wenn er die Grundsätze erkannt hätte, worauf sie errichtet sind.

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Man thut der Welt keinen geringen Dienst, Wenn man das gleichsam niedermiTet,was andere mit so vieler Mühe erbauet haben. Man giebt dadurch dem gesundenVerstand seine natürliche Gestalt wieder, in der er jedem kenntbar wird.

Ich weiss sehr wohl, dass das Ministerium gegenwärtig ganz andre Begriffe vondem Papiercredit hat; diese Begriffe sind aber noch nicht im Druck erschienen; aus-ser in einigelt Antworten des Königs auf die Vorstellungen des Parlaments von Pa-ris 1760. Diese Antworten waren nach gesunden Grundsätzen abgetastet, undmachten dem Miliisterio viel Ehre.

In den Vorstellungen des Parlaments äusserten sich noch die alten Begriffe. Die-ses erhellet ganz deutlich aus dem Vorschlag, den es damals dem Könige that, für200 Millionen Papier auszugeben, wofür das Parlament gut sagen wollte. EinAnschlag, um das zu vermeiden, was Vernunft und Billigkeit von ihm forderte,nämlich: zuforderst einen sichern Fond' für das Papier auszumachen, und sodannauf diesem Fond Geld aufzunehmen. Dieser Vorschlag des Parlaments, und desKönigs Verwerfung desselben, beweisen, dass man zu der Zeit von dem Creditbessere Einsichten im Gabinet, als im Palais (dem Parlamentshause) hatte.