über die Landtagen in England und Frankreich 5
dienst der Handwerker und Fabricanten zu berechnen. Er nimmt an, daß seinWeber ein Weib und Familie hat, daß er nur 180 Tage (wegen der vielenFeiertage sowol als zufälligen Verhinderungen) zu 104 Pfenning Sterling desTages arbeitet. So ist feine Arbeit jährlich 7 Pfund 17 Schilling s PfenningSterling werth.
Hievon rechnet er 10 Schilling io| Pfenning für den größten Zehnten.Ausserdem fordert er von ihm für die Salztaxe, für vier Personen feiner Fami-lie 12 Schilling 9 Pfenning. So daß dieser Mann, der mit seiner Arbeit nur7Pfund 17 Schilling s Pfenning Sterling verdienet, 1 Pfund 3 Schilling 74 Pfenn,cumulätive Taxen davon bezahlen muß, so über 4 des ganzen Fond feinesarmseligen Unterhalts ausmacht. Hierauf fetzt er hinzu: „Dieses ist, nach„meiner Meinung, eine Taxe, die für einen Weber hoch genug.ist, der nicht„mehr als feine beiden Hände hat, fein Brod zu verdienen, und fürHausmie-„the, Brod und Kleidung für seine Familie zu sorgen hat, welche oft wenig„für steh selbst verdienen können“. Diesem gebe ich Beifall.
Ich muß noch ein Exempel von dem anführen, was der Marfchall alseine Bequemlichkeit ansah, welche er den Tagelöhnern in ihrer damaligenVerfassung verschaffte, welche Erleichterung sie jedoch bisher nicht erhaltenhaben.
Er nimmt ebenfalls an, daß diese jährlich 180 Tage zu nicht völlig 84Pfenning Sterling arbeiten. Er schätzet ihre jährliche Arbeit auf 6 Pf. 10 Schill.6 Pfenning Sterling; und diese werden nach seinem, Entwurf folgendergestaltausgegeben:
Er zahlt für den Zehnten feiner Indüßrie - - Pf. —, 8, 84 -
Für die Salztaxe - - - - - —,72, 9.
Für fünf Quartier Roggen - - - - - 4, 7, 1.
Für Kleider der Familie, Geräthfchaft, und Ausbesserung derselben 1, 1,114.
Pf. 6,10, 6 .
Ich bin bey diesem Theil feines Plans desto weitläufiger gewesen, weiler uns einen Begriff von dem macht, was der Marfchall für eine sehr mäßigeund leichte Taxe für 8000000 Menschen, nämlich 2000000 Männer und 6000000Weiber und Kinder, nach seiner Berechnung hielt.
Ku-