bah bal
fand, so nach und nach hinein geführt und fie damit ver-schlemmet werden, ausgeschöpffet, und ihnen die gehörigeticffe wieder gegeben wird, welches man baggern nennet.Das gcrüst bestehet aus emeln schöpssrad mit schauftem odercimcril, welche auf den gründ reiche» und den schlämm er-heben. Dasselbe ist an einem getriebe vest, welches durchmenschen oder pferde umgetricben wird.
Bahn, Viaerica, Litt cbcnacmachter gu-
ter und gleicher weg, sonderlich im winter auf dem schnce,da es eine schUttcn-l>a!m heiffet. Renn-bahn ist ein gee-bcntcr räum, da wettläussc, rinsel-rennen und andere Übun-gen zu pferdc getrieben werden.
Bahn. Wird von den berg - lenken die breite an dem fäusteloder Hammer genannt.
Lnjonetce, StylusLcrreus, Ein kurtzes, etwas brei-tes dreyeckigtes ftiten-gewehr der soldaten, welches sie, wennsie sich verschossen haben, forn ausdie flinken stecken und da-mit in die feinde und sonderlich ihre renterev einbrechen.DerHanxtmaim, k,Ieucen-mr und ffchndrich führen zuwei-len, die unter-oKcler? aber allemahl mit einer flinken, wo-rauf ein Lssonc-tte gcpflantzt, auf.
önjo<;ue. Eine leichte Italienische müntze, welche den se-henden theil eines stuliu» oder fünjf ausmachet.
Larrnm. Ein fest bey den Türcken, so zweymahl im jähremit grossen soleunitäten drey tage lang gefeyret wird. L»u-gsk Lrirsm , oder das grosse tritt ein mit dem
neuen mvnd, nach der grosse» fasten des monats Ramadan,welcher bey ihnen der nennte ist. Das zweyte, Lourclioule,Lsirain oder das kleine LH'E genannt, fällt 70. tagenach dem grossen ein.
Lalnou. Eine art Sardinen, so um die Insel bLarrini-zuegefangen wird.
Balajen, Ein cdelgestein so etwas blei-
cher als der rubin ist, und in die roftn-farbe fällt, wird auchwol pallast genannt, weil er gleichsam das Haus oder Mut-ter ist, in welcher der rubin gezeugct wird. Dem wehrtnach ist er etwas geringer als der rubin. ^ Lose.
Bcklckst, 8aburra, , Te/?. Sv nenne» die
Schiffer dasjenige, was sie von fand, steinen oder derglei-chen, in ermangicnder vollen ladung, unten ins schisslcgen,damit es gleichwohl im lauff gewiß und gerade gehen möge.Mau richtet sich mit dem balast nach der ladung. Dieschiffe,sv einen platten boden haben, weil sie nicht tieff imwasser gehen, bedürften mehr balast, als die etwas rundeschiffe. Alle zwey jähr pflegt nia» das schiff mit neuem balastzu versehen; da denn der alte an gewisse denen schiffern dazuangewiesene Ltter, nicht aber in den Hafen und reeden, alsweiches bey schwerer straffe verboten ist,muß ausgcworffeiiwerden. b»,-.
Balbier, z. Barbier.
Bcklberöm, Ein thron-hinimel,
so in den prunck-zimnicrn hoher standes-personen über demort wo sie zu sitzen pflegen schwebend bcvestigct, oder beygrossen solcnnitäten über ihrem Haupt getragen wird. Mannennet auch so die Himmel, s» über den altaren zu schwebenpflegen, ^l-7,
Berief- Eine hohe würde in dem Marianische»,TeutschenwieauchrndemJohanniter-Ritter-Ordcn, und die nächstenach dem Groß- l?rior. Diejenigen, so solche würde führen,werde« REvi genennet. I» dem letzt-genannten erdensind derselben dreyerley >) LLillivi Louvenm^ler, derer«cht, und als der geheime rath des Grvß-Meisters allezeit
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bey ihm seynd. r)Rallliv1 capimlsri, so in den Provin-tzen, gewisse dem Orden zugehörige güter zu verwalten, etli-che auch Commcnbatsrcn unter sich haben , und bey denprovinciri-convenren zu erscheinen schuldig sind.llvi aä üoiiores, welche tilel führen von solche» baleyen, diedem Orden ehemals zugehoret, nun aber entwältiget wor-den,
BckÜA, pcUis, Lxuvice, <?»,>. Das abgezogene
seü einiger kleinen wilde» und sonderlich raud-thicre.
Balg, QluwL, I-'oUlcu.luL , ^ Das
häutlcin oder die hülse, darin» das körnlein an seiner ähregesessen.
BeilF, k'ollis, Ein blas-balg der so wohl
zum anblasen des fcuers, als auch beym orgel-wcrck den windin die pfeiffc» zu stoßen, gar nützlich dienet. Es ist eine oben-wärts rnnde odervier-eckigte unten aber spitz zugehende, auszween bremrn, welche mit einem starckcn doch geschmeidi-gen leder zusammengehalten werden, bestehende machine,In dem unter-brette ist ein »ach der grosse des balgcs prvpor-rionirtcs loch, welches von inwärts mit einer klappe bedecktwird und der rechte windfang ist. So bald nun das oberebret von dem untern durch die Hand, oder eine an demselbenbefestigte stange in die höhe gezogen wird, so fähret die lufflso wohl von fvrn als sonderlich durch den windfang in denbalg, und »ruß, weil sich die klappe bald wieder vorlegt,durchein starckes niederdrücken der Hand oder eines schweren ausdas obere brett des balges gelegten gewichts, durch die klei-ne fordcrste öffnung und durch die balg-liese wieder heraufgezwungen werden.
Balg-liese. Die eiserne schnautze vor» am balgt.
l2gnuin,'I'i'LbSr/'osr-v,LAevi'o«. Isteingrssfts behaucnes stücke holtz, das unterschiedlich gebraucht unbibenennet wird. Die, so die ganye breite des gebaudes aus.längen, werden bind-balcken, die kürtzer abfetze», strch-bal-eken, die, womit die sparren verbunden sind, hahnen-bal-eben, u. s. w. genannt.
BalckeN/chibrilk.-, Ls -ü? Der wag-bal-
cke, an welchem «ufbeydcn feiten die wag-schaalen herunterhangen.
Balcke, kalcia, Drabs, In der wapen-kuttst ein strich, s»
nach der quer mitte» durch den schild gehet,und in seiner brei-
te den dritten theil der höhe desselben enthält. Er bedeutetKönigliche herrschafft und Hoheit,sieg,tapffcrkeit,u.s.iv.H>n.
Balcken-streiff, krlcia snAulkior, Heiffet in der
wapen-kunst der dritte theil eines balckens. Zuweilen sindzwey solche kleine streifte, die man alsden» zwillrng-bal-cken-strersse, OemellE, /ameüi», nennet.
Balcken- storche, Iripsrcicuni linrironulirsr, ll-'ercv/s/t-L. Da man den schild nach der breite durch zwey linienin drey gleiche, aber ungleich gefärbte theile theilet.
Ball, l>IIs> Ls/L-. Ist eine nicht sonderlich grosse von gar»,wollenem zeuge,oder zwirn mit leder oder tuch überzogene ku-gel, so mit einem racket geschlagen wird,der man sich zu aller-hand art spielen bedienet. Man pflegt hierzu gewisse brker,die ball-häustr, /e» a'e lDrigon, SxÜLlÄeriuln,
3 genennet