Auferstehung ähnlich werden und unser voriges, sün-devolles Leben für mit ihm gekreuziget, unsern Kör-per mit den in ihm herrschenden Sündelüsten für zer-stört halten. Wir sollen also der Sünde nicht mehrdienen, denn wer gestorben ist, der ist von Herrschaftund Strafe der Sünde frey.
Ach wiederhole es. Müder! Wenn wir mrtChristus gestorben sind, so müßen wir ja auch mitihm leben. Nun stirbt er, nach dem er einmal vonTodten auferwekt worden ist, nicht mehr, der Todhat keine Macht mehr über ihn. Daß er starb, ge-schah' um der Sünde willen, ein für allemal. Nunlebt er -- der Herr zur Ehre Gottes des Vaters.Ihr sollt euch also für solche ansehen, die ein - fürallemal der Sünde gestorben, ihrer Herrschaft ganzentnommen sind wie die Todten, aber als Vereinigtemir Jesus Meßias unserm Herrn, als Theilhaber sei-nes Sterbens und Auferstehens zur Ehre und Ver-herrlichung Gottes leben. Die Sünde soll demnachkeine Herrschaft mehr haben über euern sterblichen Leib,ihr sollt ihren Lüsten und Reizungen kein Gehör geben;auch ihr die Glieder eures Körpers nicht zu Werkzeu-gen dessen, was Unrecht ist, darleihen; sondern ihrsollt im Gegentheil, als Auferstandene in ein neuesLehen, euch Gott übergeben und weihen und die Glie-der euers Leibes als Werkzeuge der Rechtschaffenheitzur Verherrlichung Gottes gebrauchen. Die Sündesoll überall keine Herrschaft mehr über euch ausüben,denn ihr steht nicht mehr unter dem mosaischen Gesez,seyd nicht mehr die schwachen, strauchelnden Kinder,
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