Band 
Erster Band.
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tvren aufheftet; ein eigentlich Gottgesendeter freilich ^weiß von keinen Akkommodationen seines Auftrags, son« ^dern zeigt nur an, was ihm der. der ihn gesendethat, anzuzeigen auftrug; buhlt nicht um die Gunst jder Hbfe, tritt in keine Unterhandlungen zu Unlcr-stüzung seines Vertrags, intriguirt nicht, formirr kei-ne Ligue. protestirt auf keinen Reichstag, ficht seinRecht mit keinerley Waffen aus; sein Charakter istRuhe, er stüzt sich auf den Kbnig, seinen Herrn,auf den sich keiner ftnzen kann, der eigenmächtig han-delt, und sein Creditiv nicht ausweisen kann.

Der Verfasser wird doch nicht denken, etwasneues zu sagen, wenn er die Reformatoren aus derKlaffe geisterfüllter, apostolischer Männer in die Klas-se der gewöhnlichen Menschen, und ihre Verbesserungin die Klasse menschlicher Werke zurük sezt; mit Rechtbehauptet er, daß manche Reformatoren durch ihreHize und Uebereilung auch Schaden gestiftet; oft zuviel, oft zuwenig in ihrem System bestimmt, undunsrer Zeit noch manches zu reformiren übrig gelassen !haben: Wiewohl wir auf der andern Seite auch nocheinmal gestehen müßen, daß uns der Verfasser die re-ligiösen Triebfedern ihres Geistes miskannt, ihreSchwachen und Mißtritte in allzustarkes Licht, undin Mißverhältniß mit dem, was wahrhaft gut undgroß bey ihnen war, gesezt zu haben scheint, unddaß wir nicht selten auf Stellen trafen, die uns be-sorgen machen, daß er zur Zeit noch nicht gebildetwäre, einen wahrhaft religiösen Charakter zu fühlen,

und