zunehmen, oder zu erkennen gegeben wurde. Nurder Gott forderte Glauben, der deutlich und unzwey.deutig sagte: Siehe! hie bin ich! Nur dem mußtegehuldigt, nur dem unverbrüchlicher Gehorsam gelei-stet werden — der sich als Souverain als äußerst glaub-würdig, gehvrsamswürdig vorher gezeigt und darge-than hatte. Zu den größten Aufopferungen — wa-ren sie nachher bereit. Und das laßt sich dann auchbegreifen. Ohne diese vorherigen Offenbarungen, die-se zuvor erhaltene Beweise war ihr Glaube, ihre Treue,ihr Gehorsam — einer ganzen Welt mit allen Vor«urtheilen und Reizungen zum Trutze —— entwederLeichtgläubigkeit — oder Unsinn, oder Schwärmerey-— oder unerklärlich gewesen. — Abraham wäre ra-send gewesen , wenn er sein Vaterland und seines Va-ters Haus verlassen hätte —- wenn er nicht vorerstdes göttlichen Rufes gewiß gewesen wäre -— Er wärunsinnig gewesen >— wenn er seinen Sohn hätte ab-schlachten wollen — wofern er nicht von der Gött-lichkeit der an ihn geschehenen Aufforderung aufs gewis-seste überzeugt gewesen wäre -— worinn bestand alsosein Glaube? das Verdienst seines Glaubens? worinn?Etwa darum—- daß er blindlings etwas für wahr,für göttlich hielt, wofür er keine genügsame Gründehatte? Etwa darinn, daß er etwas annahm wo-von er ganz keine Einsichten hatte? —> durchausnicht! —> Sondern sein Glaube war Umfassung, Fest-haltung einer unsichtbaren Sache um einer sichtbare»willen; Einer abwesenden, um einer gegenwärtigenwillen; Einer entfernten um einer nahen willen —>
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