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sie Aehnlichkeit mit dem Tod Jesu- so wie das Herauf-
kommet! aus dem Wasser mit der Auferstehung. Zwo ineinander gleichsam eingeivikelte Wahrheiten verkündigt und ver-siegelt also die Taufe dem Christen : „Die Unreinigkeit deines„vorigen Lebens ist abgewaschen, dein alter Menich, deine„sündlichen Triebe und Leidenschaften sind todt, du bist ein„neuer Mensch mit neuen Trieben, Hofnungen, Streben und„Würken— und du wirst sterben, aber in« unsterbliche,„himmlische Leben wieder aufleben." Der Tod des Meßiaswar eigentlich der Endpunkt alles Alten — da« gante vori-ge Leben derer, die durch den Glauben seine Glieder wurden'verlohr sich darin» , ward damit abgethan und vergessen; nn»mit seiner Auferstehung ward alles für alle neu, eine neue, erhab-nere Lebensperiode der Menschheit vegann.
Wieder eine so feine und doch so scharfe Nbbiegung und ^
Wegschneidung der schalkhaften, oder blödsinnigen Einwendung, i
wie dort jene« allverachtenden Judenstvlze« giebt Paulus in die-ser Stelle. Und ja nicht nur Abbieguug und Wegschneidung— sondern hauptsächlich einen, nur Blinden »erbettelt,Wink auf die höchsten, miskanntesten Vorzüge de« Christen,auf seine innige Gemeinschaft mit dem Herrn , auf seine aus-«ahmlose Theilnahm an allem, was der Herr that und lidt',was er hat und ist.
VH. 4. Dieß sagt Paulus offenbarer und doch auch wie»der so verdekt, wie ein Geheimnis — und ein so großes —verdekt seyn muß, Ephes. V. zo. Zl. 32. „Wir sind seine«„Leibe« Glieder, Fleisch von seinem Fleisch und Bein von sei-nem Bein. Darum wird ei» Mensch Vater und Mutter ver-gaffen und seiuem Weibe anhangen und diese zwey werde«„Em Fleisch seyn," — Der erhabenste und kühnste Gedan-ke, der je in eines Menschen Herz aufgestiegen ist — werihn fassen mag, der fasse ihn; aber dann sey er ihm heilig, i
wie da« Geheimniß der höchsten Freundschaft und innigste»Liebe.
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