macht die Salbung unserer schönen Geister; und einTriumph heidnischer Gotteslästerungen ist der Gipfelunseres Genies. Unsere schönen Geister, die demPapst die Unfehlbarkeit absprechen, versichern uns,daß es mit der Religion nicht richtig sey, um unsdesto leichtgläubiger gegen ihre Beweise zu finden, undpflanzen ihre eigene Unfehlbarkeit zum Panier auf.Die Gelehrsamkeit ist ein kümmerlich Handwerk, woman wie ein Jude trödeln, oder die eckle Suada ei-nes Krautweibs haben muß.
Auch Empfindungen gehören zu den Gaben,deren wir uns nicht überheben müßen.
Die Liebe macht, wie der Tod, Philosophenmit Idioten — (Weltweise mir Unwissenden —)gleich; und ist wie der jüngste Richter, ohne Ansehender Person.
Alle ästhetische Thaumaturgie reicht nicht zu, ein«»mittelbares Gefühl zu ersezen ; und nichts als dieHöllenfahrt der Selbsterkenntnis bahnt uns denWeg zur Vergötterung.
Die lästigsten Irrthümer und Wahrheiten, dieunsterblichsten Schönheiten und tödtlichsten Fehler ei-nes Buches find gleich den Elementen unsichtbar, undich bekümmere mich um die am wenigsten, die mani« Augenschein zu sezen im Stand ist.