Band 
Erster Band.
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Es gehört zur Einheit der göttlichen Offenbarung,Laß der Geist Gottes Sich durch den Menschengrif-fel der heiligen Männer, die von Ihm getrieben wor-den, eben so sehr erniedrigt und Seiner Majestät ent-äußert, als der Sohn Gottes durch die Knechtsge-stakt, und wie die ganze Schöpfung ein Werk derhöchsten Demuth ist. Den allein weisen Gott inder Natur bloß bewundern, ist vielleicht eine ähnli-che Beleidigung mit dem Schimpfe, den man einemvernünftigen Mann erweist, dessen Werth der Pöbelnach seinem Rocke schazt.

Wenn also die göttliche Schreibart auch das al-berne, das seichte, das unedle erwählt, umdie Stärke und den Adel aller Profanskribenten zu be-schämen , so gehören freylich erleuchtete, begeisterte,mit Eifersucht bewaffnete Augen eines Freundes,eines Liebhabers dazu, in solcher Verkleidung dieStralen himmlischer Herrlichkeit zu erkennen. Oeickiulecstu8 8oIosoismu8 — (Gott drückt Sich inSprachfehlern aus >— ) sagt ein bekannter Ausleger.Es gilt auch hier: Vox Foxre/r, vox Der —(Vvlkesstimme, Gottesstimme >—) Der Kaiser spricht8cbr8mum, und die Götter der Erde bekümmernsich selten darum Sprachmeister zu seyn. Das Erha-bene in Cäsars Schreibart ist ihre Nachläßigkeit.

Wir haben diesen Scha; göttlicher Urkunden,mit Paulo zu reden, in irdenen Gefäßen , damit dieüberschwengliche Kraft aus Gott sey, und nicht ausuns; und der Kanzlepstyl des Himmelreichs bleibt

wohl,