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wohl, besonders in Vergleichung asiatischer Höfe, dersanftmüthigste und demüthigste. Das äußerliche An-sehen des Buchstabens ist dem unberittenen Fülleneiner lastbaren Eselin ähnlicher, als jene» stolzenHengsten, die dem Phantom die Halse brachen.
Jedermann giebt zum ersten den guten Wein,und wenn die Gaste trunken worden, alsdann dengeringern. Dieß ist der Lauf der Welt, und der-Wandel gemeiner Schriftsteller. Oeffentliche Ergbz-lichtesten hingegen, an denen der Geist der ReligionAntheil nimmt, behalten den guten Wein bis ausEnde, . und verwandeln die unschmakhafte Eitelkeitdieses Lebens in ein Mahl von Fette, von Marke,in ein Mahl von reinem Wein, darin keine Hefe ist,wo der Becher überlauft, und Wollust uns tränktnicht mit Tropfen, sondern als mit einem Strom.
Die Theorie der Erkenntnis des Guten undBösen ist bis auf diesen Tag eine Mausfalle desalten Sophisten, der die ganze Welt verführt; undzugleich das Obst, woran die Seele unschuldiger Ra-scher Lust hat.
Kinder, und die sie warten, ihre Engel aufErden, wie im Himmel, glauben, daß alles gutsey; vernünftigen Männern aber- deren es zu Hofeund in der Kutte giebt, ist in diesen lezten Zeiten dieFrage eingefallen: Sollte nicht das Gute mir demL 3 Bösen