Band 
Erster Band.
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minister am würtembergischen Hofe wurde. Dieserfaßte gleich beym ersten Besuch bey seinem Vater eine ^ "vorzügliche Neigung gegen unsern Oe. gab ihm nach-malen , als er in ein anderes Kloster in der Nahe von ^Tübingen kam, wo er Bilstngern als Profeßor mehr-malen besuchen konnte, manche besonders nüzliche An- Eleitungen, und trieb besonders das mit ihm, daß eralles logico studiren, und bey den ersten Principienjeder Wissenschaft lange stehen bleiben solle, und em-pfähl ihm nach seiner damaligen Lage Crousaz Logik ^vorzüglich. M

Die Naturhistorie, welche ihn die äußere Schale " ^der Natur kennen lehrte, fing izt an, ihn eben deswe- ^gen nicht mehr zu befriedigen, weil er von der äußern ^Vollkommenheit der Körper auf das vvrtrefliche ihres , ^ ^innern Baues Schlüße zu machen anfieng. Diesen ^zu untersuchen, und so genau als möglich kennen zn «

lernen, brannte er vor Begierde. Die Chemie, dießwußte er, war das einzige Mittel, ihm seinen Wunsch ^ n

zu gewahren; und nun versprächet sich von ihr die ^

erhabensten Wunderdinge, glaubte, von ihr geleitet, ^würde er bald auf den tiefsten Grund der Natur sehenkönnen, und suchte izt nichts mehr als Gelegenheit,einen Unterricht in derselben zu bekommen. Einige-- ^

male glaubte er diese Gelegenheit gefunden zu haben, ^h,

aber allemal entwischte sie ihm unter den Händen, ! ^welches nur seine Begierde um desto mehr reizte, wie Entscüberhaupt der Mensch sich nach denen Gütern am be-gierigsten aussirekt, die am meisten vor ihm zu fliehe»scheinen. W

Eine