Band 
Erster Band.
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sichten auf die Welt aus der Seele zu nehmen, unddas geschah sogleich. Er war nun vollkommen ent-schlossen bey der Theologie zu bleiben, und sagte esseinen Vorgesezten. Von der Stunde an änderte ersich auch in seinem äußern Auszug; er sah nicht mehrauf hübsche Kleider; er suchte nicht mehr viele Gesell-schaften; er redete wenig, und machte izt die Bibelzu seinem liebsten Lesebuch. Diese Veränderung konn-te auch von seinen Cameraden nicht unbemerkt blei-ben. Sie wunderten sich, wenn sie ihn in seinemZimmer durch ein kleines Fenster oft beten sahen,wurden durch seine Andacht gerührt, und ersuchtenihn, gemeinschaftlich mit ihnen zu beten. Dieß thater auch in aller Einfalt hin. Nun schien ihm außer derTheologie alles ekelhaft, und er hatte sich schon ent-schlossen , izt gleich ohne weitere Vorbereitung sie zustudieren, und alle philosophischen Wissenschaften anihrem Orte stehen zu lasse». Er nahm daher Hof-manns Szmoplis, welche er ganz ins kurze zusammenzog, und auf ein langes Zettelgen schrieb, das erum den Finger rollen konnte. Diese Rolle hat er bisizt noch in der Verwahrung: mit andern theologischenBüchern machte er es auf die nemliche Art, und woll-te auf einmal den Grund der theologischen Wahrheitso klar wissen, oder vielmehr so stark empfinden, alsrr ehemals das Lied: Schwing dich auf zu deinemGott rc. empfunden hatte. Wie er mit Christi Blutbesprengt sey. wie man es verstehen müße, daß Je-sus mit Wasser, Blut und Geist gekommen sey rc rc.Dergleichen Dinge machten ihm unübersteigliche Zwei-fel.

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