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fel. Sein unaufhörliches Nachdenken über derglei-chen Dinge griff auch seinen Körper so sehr an, daßer endlich am Hals einen unheilbar scheinenden Abs-ceß bekam, womit er lange Zeit zubringen mußte,ehe er wieder gänzlich geheilt werden konnte. Baldnach seiner Wiedergenesung fieng er nun seinen akade-mischen Lauf auf der Universität Tübingen an, undhier war's natürlich, daß er sich am meisten an Bil-ftnger hielt, der ihm schon vorhin auf einer Vortheil-haften Seite bekannt worden war. Dieser hatte auchwürklich eine ziemliche Zeit auf seine Denkungsarteinen großen Einfluß, er änderte den vorhin von un-serm Oe. so vest gefaßten Entschluß, izt nichts mehrals die Theologie zu studieren, und leitete ihn beson-ders in die mathematischen Wissenschaften ein, aufdie er, wenn nicht von Anfang aus eignem Geschmak,doch wenigstens aus Gefälligkeit gegen seinen Freundund Lehrer sich legen mußte. Besonders hörte erein Collegium bey Bilfinger über Leibnizens princixisxbiloloyliise monscloIoAicae, welches damals eine neueMaterie war, welche viele Bewegungen verursachte,und Bilfingern selbst manche schiefe Beurtheilungenzuzog. Hier, sagt er, wurde ich in die LeibnizischeMonadenlehre ganz eingetaucht, ich zog den SpruchHebr. n, 2. aus nicht scheinenden Dingen seyen diegesehene worden, ganz zuversichtlich dahin. Ichglaubte, die Materie sey eine blos regulirte Erscheinungder aggregirten ersten Einheiten, deren viele Millio-nen in einem Stük, das ich betastete, beysammenseyen. Ich glaubte, ein einfaches Ding könnte keineP z bewe-