von Lorsica. 8Z
Ccccaldi, einen vom höchsten Adel im Königreiche,und den Herrn Ludwig Giafferi, der zwär nichtvom ersten Range, aber von zahlreicher Verwand-schaff war; ein Kopf, der im höchsten Grade widerdie Republik eingenommen war, und die stand-haffcste Entschließung gefastet hatte. Diesen beydenwurde noch der Herr Domenico Raffalli, ein wür-diger und gelehrter Geistlicher, als ein Iustizprasi-dent beygefüget, damit er durch seine Weisheit dieOrdnung in der Staatsverwaltung erhalten, unddurch seine Religion die Hitze ihrer Maaßregelnnach den Gründen des Gewissens mäßigen möchte.
Die Genfer bemüheten sich anfänglich die^rsen durch die «Asse Macht ihrer Republik zu über-winden; da sie aber fanden, daß sie hierzu ganzunvermögend waren, indem die Corsen sich täglichvermehrten, die kleinen Verstärkungen der genue-sischen Truppen in Stücken haueten, und sich da-durch mit mehreren Waffen versahen; so ward dieRepublik in die Nothwendigkeit gesetzt, fremdeHülfe zu suchen.
Sie wendeten sich deswegen an den Kaiser Carlden Sechsten, der auch unter dem Commando desGeneral Wachtendonk Hülfstruppen nach Eorsicaschickte. Diese bemächtigten sich zwar der Insel, siewaren aber doch nicht stark genug, sie völligW über-winden; sie lieferten beständig kleine Treffen mit denCorsen,welche letztere in einerSchlacht i2ooMann vonihnen tödteren. Der Kaiser schickte hieraufunter demPrinzen von Würtemberg eine starke Armee deutscher§ 2 Trup-