von Corfica. 8?
Meynung ist, meine Herren, so dürfen sie nur sol-che Gouverneurs, wie die letztem gewesen sind, da-hin schicken; sie können kein besseres Mittel treffen.»
Die Corsen ließen hierbey aufs neue ihren Ent-schluß in der Vertheidigung der Freyheit blicken.Sie wurden wohl angeführet, und hatten vieleglückliche Vorfälle mit den Genuesern.
Ihr edler Eifer dauerte immer noch fort, undes waren noch, ungeachtet vieler unglücklicher Tren-nungen unter sich selbst, in verschiedenen Gegendender Insel unerschrockene Haufen, die durch das Bey-spiel heldenmüthigcr Anführer stets angefeuert undbelebet wurden.
Ich muß hier etwas von deut Grafen Dome-nico Rivarola bemerken. Seine Familie war eineLinie von dem Hause Roffi in Parma, eines derältesten und berühmtesten Häuser des italiänischenAdels. Einer von seinen Vorfahren hatte das LehnRivarola, in dem Gebiete von Mantua, wegen derKriege zwischen dem Kaiser und der Gräfin Mathildeverlassen, und sich in dem genuesischen Staate nie-dergelassen, woselbst er den Namen Rosse aufgab,und sich lieber von Rivarola nennete. Diese Fami-lie Rivarola, breitete sich sehr weit aus. Im fünf-zehnten Jahrhunderte wurde Franciscus Rivarola,von dem Kaiser Maximilian, wegen seiner vielenund treuen Dienste, zu der Würde eines Pfalzgrafenerhoben; von welcher Zeit an dieser Titel bestandlgbey der Familie geblieben ist. Verschiedene Nach-kommen dieses Rivarola setzten sich in Spanien,
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